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Rieslinggenuss auf höchstem Niveau!

Die klassifizierten Spitzenlagen Brauneberger Juffer und Brauneberger Juffer Sonnenuhr erstrecken sich über fast 2 km auf dem linken Moselufer gegenüber dem Ort Brauneberg. Dieser wurde bis 1925 als Dusemond (süsser Berg) geführt und dann der Weinlage Brauneberg angepasst.

Als reine Südschieferlage zeigt sich das Terroir mit feinem, verwitterten Devonschiefer, der fast „fettig“ wirkt und ständig aus der Tiefe „nachwächst“. Die Lage Juffer umfasst ca. 32 ha und umschließt die Spitzenlage Juffer Sonnenuhr mit ca. 10,5 ha, die rund um den Felsen des Mittelstücks liegt.

Bei bis zu 80% Steigung und leichten Wellentälern in der Vertikalen entwickelt sich hier ein nachhaltiges, den Wein prägendes, Mikroklima. Auf feinstem Schieferboden – mal tiefgründig – mal auf Schieferfelsen gelegen – wächst hier ausschließlich die Rieslingtraube, die dem Wein ein großes, mineralisches und unverkennbares Potential verleiht.

Von Thomas Jefferson über Theodor Fontane bis ins englische Königshaus ist die Brauneberger Juffer der Inbegriff für Rieslinggenuss auf höchstem Niveau! Napoleon zählt die Lage zu den Perlen an der Mosel.

Die Namensgebung der Lage „Juffer“ geht zurück auf die Anfänge des 18. Jahrhunderts. Nach der napoleonischen Besatzungszeit hatte ein Kammerherr Wunderlich den größten Besitz in dieser Weinlage. Die drei Töchter des Kammerherrn folgten nicht dem Wunsch der Eltern zu heiraten und blieben Jungfern.

Ihre Freude und Liebe widmeten sie stattdessen den besten Weinen ihres elterlichen Weingutes, die in den steilen Felshängen der heutigen „Juffer“ wuchsen. Aus Verdruss über dies Entwicklung nannte die Eltern schon zu Lebzeiten diese Weinberge in Anlehnung an ihre ledigen Töchter „Juffer“, dem moselfränkischen Dialektnamen für Jungfer.